Elisabeth-Krankenhaus informiert über Diabetes
Eine Sockenfalte im Schuh, für Diabetiker mit geschädigten Nerven können kleine Dinge eine große Wirkung haben. Druckstellen, die Diabetiker mit fehlenden Schmerzempfinden im Fuß nicht bemerken, können einen Teufelskreis in Gang setzten, weiß Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der neurologischen und geriatrischen Abteilung am Süder Krankenhaus. „Der Diabetiker mit Nervenschäden merkt die Falte nicht, obwohl er sein Fuß bildhaft gesprochen wie ein rohes Ei behandeln müsste.“ Aus der Druckstelle werde eine schlecht heilende Wunde. „Ein Einfallstor für Infekte“, so Günnewig. Schlimmsten Falls drohen Amputationen. Fast jeder sechste der etwa sieben Millionen Diabetiker in Deutschland leidet unter dem Problem des diabetischen Fußes. Hervorgerufen durch Durchblutungsstörungen und Nervenschäden.
Beim vierten Symposium des Elisabeth-Krankenhauses für alle interessierten Bürger wollen vier Süder Chefärzte Aufklärungsarbeit leisten. „Symposium Diabetes“, Schwerpunkt diabetischer Fuß, des Elisabeth-Krankenhauses am Mittwoch, 10. Oktober, 17 bis 20 Uhr, im Bürgerhaus Süd, Eintritt frei