ver.di kämpft um Arbeitsplätze bei SinnLeffers

Recklinghausen -  Die Gewerkschaft ver.di will in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat möglichst viele Arbeitsplätze beim insolventen Textilunternehmen SinnLeffers retten. Das war ein Resultat einer Betriebsversammlung, die am Donnerstag stattfand.

 

Die Gewerkschaft zeigt sich entsetzt über die hohe Zahl der Filialen, die geschlossen werden sollen. Sie fodert den Insolvenzverwalter Horst Piepenburg auf, den Betriebsräten unverzüglich die Details des Sanierungsplans zu übergeben, damit diese wirtschaftlich überprüft werden können. Außerdem müsse das Zukunftskonzept auf Tragfähigkeit überprüft werden.
„Vorher kann und wird es keine Verhandlungen über Interessenausgleich/Sozialplan o.ä. geben. Da die Kündigungen aber bereits im November ausgesprochen werden müssten, ist der Zeitplan sehr eng“, heißt es in einer ver.di-Presseerkärtung. Außerdem fordete die Gewerkscahft den Insolvenzverwalter auf, für die Schließungshäuser, dazu zählt auch das Haus an der Breiten Straße in Recklinghausen, Nachmieter mit Beschäftigtenübernahme zu finden.

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