Zwei Tote und vier Verletzte auf der A43

Dülmen -  Bei einem schweren Unfall auf der A43 bei Dülmen sind in der Nacht zum Freitag zwei Männer getötet worden. Zwei Frauen und zwei weitere Männer erlitten Verletzungen, als fünf Autos kurz nach Mitternacht verunglückten, teilte die Polizei mit.

Die Verletzten seien zu keiner Zeit in Lebensgefahr gewesen. In der Nacht waren mehr als 40 Feuerwehr- und Rettungskräfte aus dem benachbarten Nottuln und Münster im Einsatz. „Selbst im Bereich Autobahnunfälle war das ein schwerer Unfall“, sagte Polizeisprecher Alfons Probst.

Nach dem Unfall musste die Autobahn in Richtung Wuppertal gesperrt werden. Am Freitag sollte die mehrere hundert Meter lange Unfallstelle vermessen werden, per Hubschrauber wurden Luftbilder für genauere Untersuchungen angefertigt. Die Sperrung der A43 endete erst am Freitagmittag.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich ein Wagen aus Düsseldorf nach einer Kollision mit einem Auto aus Dülmen überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. Zwei nachfolgende Autos überrollten und töteten den Fahrer, der sich aus dem Wrack befreien konnte. In die Unfallstelle raste kurz darauf ein weiterer Wagen, dessen Fahrer aus Recklinghausen bei mehreren Überschlägen tödliche Verletzungen erlitt. Zwei Frauen aus Hamm und Castrop-Rauxel und zwei Männer aus Borken und Dülmen erlitten Verletzungen.

Die Trümmer lagen auf einer Strecke von mehreren 100 Metern verstreut. Ein Sachverständiger soll den Angaben zufolge den genauen Unfallhergang klären, dies könne mehrere Tage dauern.

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