Altstadtschmiede wie neu

ALTSTADT. Die Entkernung und schmucke Sanierung des Hauses Kellerstraße 8 hatte die Stadt ein wenig unter Zugzwang gesetzt: Um das “schöne Fachwerk-Ensemble” an der Kellerstraße wieder herzustellen, hat die Stadt jetzt die Fassaden-Renovierung der Altstadtschmiede in Angriff genommen. -

Nach Maßgabe des städtischen Denkmalschützers Josef Aulke wird die Fassade des traditionsreichen und für die Recklinghäuser Kultur so wichtigen Hauses derzeit in den Zustand versetzt, den sie zuletzt vor 25 Jahren hatte. Die Gefache wurden geweißt, das Eichenfachwerk getränkt und die Fenster gestrichen.

Etwas aufwändiger gestalten sich die Arbeiten an der Eingangsfassade: “Der Putz gab hier keinen tragfähigen Untergrund her, so dass wir den alten Anstrich schließlich sandstrahlen und abtragen mussten”, erläutert Bauleiter Jörg Peitzberg im Gespräch mit der RZ-Redaktion.

Aber ist jetzt ist alles gerichtet: “Wenn das Wetter mitspielt, könnte der komplette Anstrich der Fassade Mitte nächster Woche fertig werden”, so Peitzberg. Dann wird auch das Gerüst verschwinden, das jetzt noch die Gasse verengt und immer wieder zu Verkehrsproblemen führt. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Altstadtschmiede dann auch optisch wieder das bestens bekannte Markenzeichen der Recklinghäuser Altstadt hergeben.

Die Gesamtkosten für die Fassaden-Renovierung belaufen sich laut Heribert Wautmann, Sachgebietsleiter Bauunterhaltung beim Fachbereich Ingenieurwesen, auf runde 15000 Euro.

Quelle: Medienhaus Bauer

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