Archive for the ‘Allgemein’ Category

Immeo kauft GEWO-Anteile von der Ruhrkohle

Freitag, August 17th, 2007

Datteln - Die 6000 Mieter der Gesellschaft für Wohnen bekommen einen neuen Vermieter. Die Ruhrkohle Immobilien hat ihre Anteile (knapp 74 Prozent) an die Immeo Wohnen GmbH Oberhausen verkauft. Für die Mieter ändert sich erst einmal nichts.

Im letzten Jahr wurde die neue GEWO-Zentrale in Hachhausen eingeweiht. Baukosten: 2,2 Mio. Euro.

Das betonte Dr. Hans-Joachim Kay am Freitag im Gespräch mit der Dattelner Morgenpost. Die GEWO besitzt in Datteln 2300 Wohneinheiten mit 6000 Mietern. Es ist die erste Beteiligung der Immeo und ihres Mutterkonzerns, der französischen Groupe Foncière des Régions (GFR), an einem kommunalen Wohnungsbauunternehmen in Deutschland. Die Stadt Datteln hält die restlichen rund 26 Prozent an der GEWO. Die Immeo verstehe sich laut Dr. Kay als Partner der Stadt und der GEWO-Mieter und möchte sich mit seinem finanziellen Engagement in Datteln für künftige Beteiligungen bei anderen kommunalen Gesellschaften empfehlen. “Datteln ist für uns ein Referenzprojekt”, sagt Dr. Kay. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Wer soll das bezahlen?

Mittwoch, August 15th, 2007

ost/suderwich. Das Thema ist einer der Dauerbrenner der Kommunalpolitik in der Stadt. Am Montag beschäftigte sich wieder einmal der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Ausbau von L 889n und August-Schmidt-Ring (RZ berichtete). -

Hintergrund war ein Antrag der Bürgerfraktion vom Mai 2007, die Verwaltung zu beauftragen, die Rahmenbedingungen für den Ausbau auszuloten. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen 20000 Euro zur Vergabe eines Gutachtens wollte die CDU dann aber doch nicht locker machen.

“Ich habe zu Hause mehrere Ordner mit Gutachten zum Verkehr in Ost. Da brauchen wir kein zusätzliches Geld ausgeben”, erklärte zum Beispiel Ratsherr Heinrich Tondorf. Ins gleich Horn stieß Fraktionsvize Heinz-Bernd Einck. “Der Datenbestand, der vorliegt, reicht aus, um daraus die Notwendigkeiten eines Ausbaus ableiten zu können. Die 20000 Euro wären herausgeschmissenes Geld. Erst einmal sollte die Verwaltung ihre Hausaufgaben machen.”

Kritik an der Verwaltung übte auch FDP-Chef Dr. Franz-Josef Bootz. “Wir haben bereits vor zwei Jahren einen Antrag gestellt, mit dem Ziel, den Verkehr im Raum Ost zu optimieren. Gehört habe ich dazu von der Verwaltung bisher nichts. Ich fühle mich langsam aber sicher von den Verantwortlichen als Ratsherr nicht mehr ernst genommen”, wetterte der Liberale.

Fachbereichsleiter Andreas Rapien stellte sich schützend vor seine Mitarbeiter. “Das Sachgebiet ist nur mit eineinhalb Planstellen besetzt und demnächst mit der gesetzlich vorgeschriebenen Erstellung eines Lärmminderungsplanes ausgebucht. Deshalb haben wir vorgeschlagen, ein Gutachten zu vergeben.”

Dezernent Dietmar Schwetlick machte keinen Hehl daraus, dass er die Diskussion eigentlich für überflüssig hält. “Die Verlängerung des August-Schmidt-Rings steht in keinem Investitionsplan. Ich weiß auch nicht, wo das Geld für diese Straße überhaupt herkommen soll.” Dennoch kamen die Parteivertreter überein, das Thema in einer Arbeitsgruppe zu diskutieren, die bereits bei der Aufstellung des Verkehrsentwicklungsplanes beteiligt war.

Klare Kante zeigte auch Klaus Breuer, Ratsherr der Grünen: “Wir können die Überlegungen zum Ausbau beider Straße sofort beerdigen. Auf jeden Fall würde wertvoller Landschaftsfreiraum zerstört. Das ist mit uns auf gar keinen Fall zu machen.” Auf ein Wort

15.08.2007 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung

Negativbewertung gelöscht: eBay verschafft Betrügern Vorteil

Donnerstag, Juni 14th, 2007

Hannover (dpa) - Das Internet-Auktionshaus eBay hat bei zwei betrügerischen Verkäufern Dutzende von Negativ-Bewertungen gelöscht. In der Folge seien weitere Käufer auf die Angebote hereinfallen, berichtete die «Hannoversche Allgemeine Zeitung».

eBay-Sprecherin Maike Fuest bestätigte den Bericht. In einem Fall habe sich die erste Einschätzung des eBay-Sicherheitsteams als falsch erwiesen, erklärte Fuest. Bei dem zweiten Anbieter hatte das Unternehmen das Konto erst zwei Wochen nach den ersten Betrugshinweisen gesperrt.

eBay könne nicht auf reinen Verdacht hin tätig werden, sagte Fuest. Für ein Einschreiten müssten konkrete Hinweise vorliegen, die es in diesem Fall nicht gegeben habe. Beide Betrüger-Konten sind inzwischen gelöscht. Wie hoch der bei den Käufern entstandene Schaden ist, war zunächst nicht bekannt.

Im ersten Fall hatte der Händler 890 Artikel im Wert von mehr als 130 000 Euro auf der Auktionsplattform eingestellt, die Ware aber nie geliefert. eBay habe zunächst keine Hinweise gehabt, an der Rechtmäßigkeit der Auktionen zu zweifeln, da der Händler auf Anfrage dem Auktionshaus sogar die Lieferdokumente zukommen ließ, sagte Fuest. Das eBay-Sicherheitsteam hatte angenommen, dass das Benutzerkonto von einem Betrüger missbräuchlich genutzt worden war und entfernte deshalb negative Bewertungen von Käufern.

Quelle: Recklinghäuser Zeitung vom 14.06.2007