Archive for the ‘Computer’ Category

Über 300 Anzeigen gegen Betreiber von Fabriken.de

Freitag, März 13th, 2009

Polizei sperrt Konto des Betreibers

Gegen den Betreiber von Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Bei der Polizei sind mehr als 300 Anzeigen eingegangen und das Konto des Betreibers wurde gesperrt.

Für die beiden Webseiten Fabriken.de und Rezepte-Ideen.de ist das Unternehmen Connects 2 Content zuständig. Noch vor einigen Wochen war die Nutzung der Seiten kostenlos. In einem Newsletter wurde dann vor einiger Zeit angekündigt, dass die Nutzung der Webseiten ab 1. Februar 2009 kostenpflichtig werde. Registrierte Nutzer wurden informiert, dass sie automatisch einen zwei Jahre laufenden Abonnementvertrag abschließen würden, wenn sie ihre Mitgliedschaft nicht zwei Wochen nach Erhalt des Newsletters kündigen, berichteten mehrere Verbraucherzentralen übereinstimmend. Die Polizei berichtet, dass dieser Newsletter bei vielen Geschädigten nie ankam.

Beide Webseiten verlangen von den Nutzern 7 Euro Gebühren pro Monat und fordern in jüngst verschickten Rechnungen die Begleichung einer Jahresgebühr von 84 Euro. Die Verbraucherzentralen empfahlen, sich von diesen Schreiben nicht einschüchtern zu lassen. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist die Forderung rechtlich völlig unbegründet: Aus einer kostenlosen Mitgliedschaft könne nicht durch eine einseitige Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft werden.

Die Polizei Düsseldorf ermittelt bereits gegen einen 28-Jährigen wegen des Verdachts eines Leistungsbetruges. Bislang gingen über 300 Anzeigen bei der Polizei ein. Ein Konto des Tatverdächtigen wurde von der Kriminalpolizei “eingefroren”.

Die Düsseldorfer Polizei bittet weitere Geschädigte, sich bei dem dafür zuständigen Kommissariat 21 unter der Rufnummer 0211/8700 zu melden.

Weiterhin fehlt auf beiden Webseiten ein klarer Hinweis darauf, dass die Nutzung Geld kostet. Erst nach dem Klick auf den Anmelden-Knopf gibt es einen unscheinbaren Hinweis, dass der Nutzer ein kostenpflichtiges, zwei Jahre laufendes Abonnement abschließt, wenn er sich anmeldet.

Quelle: Golem

Telekom-Kundendaten offenbar schlecht gesichert

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Konzern räumt Sicherheitslücke in Plattform Cosma ein

Bei der Deutschen Telekom wurden Kundendaten offenbar längere Zeit nicht ausreichend gesichert, was den Diebstahl begünstigt hat. Das Unternehmen hat nun eine “Sicherheitslücke” bestätigt, die aber seit langem geschlossen sei.

Vertrauliche Kundendaten in der internen Telekom-Plattform Cosma waren lange Zeit nur mit Passwort und Kennung gesichert. Wie das Magazin Stern berichtet, betraf der schwache Zugangsschutz Callcenter-Beschäftigte, die auf die zentrale Kundendatenbank des Konzerns zugreifen. 25.000 Menschen, Callcenter-Mitarbeiter und Beschäftigte in T-Punkten konnten demnach lange Zeit mit Passwort und Kennungen von jedem Rechner aus die Datenbank öffnen. Die Zugangsinformationen seien etwa auf dem Schwarzmarkt im Internet angeboten worden, so die Zeitschrift. Die Sicherheitsmängel fielen erst im Sommer 2007 auf. Die Telekom hat rund 30 Millionen Festnetz- und 38 Millionen Mobilfunkkunden.

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: “Es gab eine Sicherheitslücke, die wir im August 2007 durch neue Sicherheitsfeatures geschlossen haben.” Dem Konzern sei bislang nur ein Fall in Bremerhaven bekannt, in dem der mangelnde Schutz kriminell ausgenutzt worden sein soll. Dazu ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft. “Dass Kundendaten der Deutschen Telekom vor allem mit Blick auf Kontonummern für Trickbetrügereien missbraucht worden sind, ist bisher nicht bekannt”, so Blank weiter.

Ein früherer Callcenter-Beschäftigter aus Bremerhaven soll versucht haben, die Telekom um 10.000 Euro zu erpressen. Ihm sei es gelungen, Kundendaten aus Cosma zu stehlen. Die Bonner Staatsanwaltschaft verhaftete Ende August 2008 den 49-jährigen Volker T., der behauptete, im Besitz von gestohlenen Kundendaten zu sein. T. soll der Telekom zuvor mit der Weitergabe von Kundenlisten an die Medien und der Aufdeckung neuer Datenlecks gedroht haben. Bereits am 19. August 2008 hatte das Magazin “Kriminalreport” von NDR und WDR berichtet, dass Daten aus einem Callcenter in Bremerhaven, das für den Konzern tätig war, offenbar unrechtmäßig genutzt und weiterverkauft wurden.

Wenn der Computer zur Sucht wird

Montag, Dezember 10th, 2007

Experten kämpfen um Anerkennung

“Was ist zu tun, wenn der Computer zur Sucht wird?” Um diese Frage ging es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung anlässlich des diesjährigen Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Doch obwohl den Fachleuten zufolge die Nachfrage nach Hilfsangeboten groß sei, gebe es derzeit nur wenige Anlaufstellen. Zudem müsse die Computer- oder auch Onlinesucht erst anerkannt werden, damit eine Kostenübernahme möglich sei. << zum Artikel >>

Mehr als zwei Drittel der Deutschen surft im Internet

Samstag, Dezember 1st, 2007

Private Internetnutzung wächst weiter

Computer und Internet gehört inzwischen zum Alltag der Deutschen. Eine große Mehrheit ist sogar täglich online. Notebooks werden dabei als Zugangsgerät immer beliebter. Weiterhin meiden die Älteren das Internet noch zum Teil, während es für die Jüngeren fest zum Alltag gehört.

Computer und Internet sind hierzulande längst keine Fremdworte mehr. Das unterstreichen die aktuellen Umfrageergebnisse, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Demnach nutzten im ersten Quartal 2007 rund drei von vier Deutschen über zehn Jahre (74 Prozent) privat einen Computer, mehr als zwei Drittel (68 Prozent) auch das Internet. Gleichzeitig ist das Internet Teil des Alltags geworden: Knapp zwei Drittel der Internet-Nutzer gaben an, jeden oder zumindest fast jeden Tag online zu sein. Die Zahl der Internet-Anwender ist gegenüber dem ersten Quartal 2006 um schwache drei Prozent gestiegen.

Die große Mehrheit der deutschen Haushalte verfügt inzwischen über digitale Geräte wie Desktop, Laptop oder PDA (73 Prozent gegenüber 71 Prozent 2006) und einen privaten Internetanschluss (2007: 65 Prozent, 2006: 61 Prozent).

Dabei schätzen die Deutschen immer mehr die Möglichkeit, das Internet nicht stationär, sondern über einen Laptop zu nutzen: Während der Computer auf dem Schreibtisch langsam an Boden verliert (83 Prozent im Jahr 2007 gegenüber 87 Prozent im Jahr 2006), hat der mobile Rechner deutlich an Beliebtheit gewonnen. 41 Prozent der Haushalte nutzen einen Laptop für den Internetzugang - das sind 10 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006.

Unterschiede in der Nutzung gibt es nur noch wenige. Absolut gesehen sind es zwar immer noch eher die Männer, die sich in der digitalen Welt bewegen. Hier macht sich jedoch die Altersverteilung bemerkbar: Während bei den Jungen und Mittelalten die Verteilung praktisch gleich ist (10- bis 24-Jährige: männlich 93 Prozent, weiblich 94 Prozent, 25- bis 54-Jährige: männlich: 86 Prozent, weiblich: 82 Prozent), können sich ältere Frauen offensichtlich nicht so recht mit der Technik anfreunden. Bei den über 55-jährigen sind deutlich mehr Männer (42 Prozent) als Frauen (25 Prozent) im Netz unterwegs.

Allerdings nutzen die Älteren ohnehin die digitalen Medien weniger: 41 Prozent von ihnen verwenden privat einen Computer, 33 Prozent gehen ins Internet. Für die Jüngeren hingegen gehört beides zum täglichen Leben dazu: 89 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 54 Jahren schalten auch nach Feierabend einen Computer an, 84 Prozent surfen im Internet. Bei den Jüngsten zwischen 10 und 14 Jahren nutzen 97 Prozent privat einen Rechner und 94 Prozent halten sich im Internet auf. Wenig Unterschiede gibt es hingegen in der Nutzungsintensität. Wer einen Internetzugang hat, geht auch - weitgehend unabhängig vom Alter - regelmäßig online: Rund zwei Drittel surfen jeden Tag (61 Prozent). Die Gelegenheitssurfer sind deutlich in der Minderheit. Mindestens einmal in der Woche besuchen 26 Prozent das Internet, 13 Prozent gehen mindestens einmal im Monat ins Internet.

Pressemitteilung Nr. 486 vom 30.11.2007 vom Statistisches Bundesamt 

HotSpotRuhr - WLAN für das Ruhrgebiet

Montag, September 17th, 2007

Fon verteilt Router, um den größten Hot-Spot Europas zu errichten

Bis 2010 soll das Ruhrgebiet zum größten WLAN-Hot-Spot Europas werden. Dazu arbeiten der Verein pro Ruhrgebiet, die Ruhr.2010 GmbH und die Wirtschaftsförderung metropoleruhr mit dem WLAN-Anbieter Fon zusammen, der 1.000 Router spendet.
Die Router sollen an Städte und Gemeinden, Gaststätten und Restaurants, Unternehmen und andere Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr sowie Privatleute verteilt werden, die über diese dann Fon-Hot-Spots anbieten. So soll eine möglichst flächendeckende WLAN-Versorgung aufgebaut werden.

Der “HotSpotRuhr” wird auch im Hinblick auf das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 eingerichtet, soll aber kein “Closed Shop” sein. Vielmehr sollen weitere Firmen mit innovativen Angeboten im Bereich der drahtlosen Kommunikation ermutigt werden, sich zu beteiligen, heißt es in der Ankündigung.

Zunächst einmal wird aber Fon seine La Fonera getauften Router verteilen. Der Router wird mit dem Internetanschluss verbunden und stellt zwei drahtlose Netzwerke zur Verfügung - eines für den Betreiber und eines für die Gäste. Außerdem werden die Betreiber Mitglieder der Fon-Community und können überall in der Welt kostenlos Fon-Hotspots nutzen. Sie stellen ihrerseits anderen Community-Mitgliedern ihren Router kostenlos zur Verfügung. Wer nicht Mitglied der Fon-Community ist, zahlt für den Internetzugang über Fon 3,- Euro pro Tag.

Quelle: www golem.de

Sicherheit für den Computer

Dienstag, September 4th, 2007

In den letzen Jahren wurde die Sicherheit immer wichtiger.

Nur wer grundsätzliche Sicherheitsprobleme beim Umgang mit dem Computer erkennt, kann sie minimieren.

Wer im Internet surft, setzt seinen Computer mitsamt der Daten Gefahren aus – wenn er diese nicht schützt.

Mit unseren Sicherheitstipp wollen wir Ihnen helfen Sicherheitsprobleme zu erkennen und auszuschalten.

  1. Probleme der Computersicherheit: Spione und gläserne Menschen
  2. Cookies & Co.: Spuren im Netz hinterlassen
  3. Firewalls: den eigenen Computer abschotten
  4. Einsatz von Passwörtern: kein Zugriff auf den Computer
  5. Gute Passwörter: Besser als 08/15